Warum Mozart ?
Jede Musik ist einzigartig. Sie findet uns, lässt uns mitschwingen, tröstet, ordnet, verbindet, weckt Erinnerungen und kann unseren Blick verändern. Zugleich entsteht sie mit jeder Interpretation neu - geprägt von Klangkörper, Raum, Timbre und Phrasierung. Dieselbe Partitur kann berühren, klären, aufwühlen oder unterhalten, je nachdem, wie sie
atmet.
Für das Hörtraining eignet sich Mozarts Musik in besonderer Weise. Sie verbindet Klarheit mit Vielschichtigkeit, Beweglichkeit mit einer ausgeprägten musikalischen Ordnung. Ihre Linien sind nachvollziehbar, ohne schlicht zu sein, und ihre Stimmen entfalten sich in lebendiger Beziehung zueinander. Diese Eigenschaften machen Mozarts Musik zu einer besonderen Grundlage für die Arbeit am aktiven Hören.
Klangbeispiele:
Die Klangbeispiele dienen der Orientierung. Im Training werden gezielt einzelne Sätze, Klangabschnitte und ausgewählte musikalische Einheiten eingesetzt.
Mozart - Klavierkonzert Nr. 23 A - Dur, KV 488
Maurizio Pollini, Wiener Philharmoniker, Karl Böhm
Mozart - Klarinettenkonzert A - Moll, KV 622
Wenzel Fuchs, Berliner Philharmoniker, Alan Gilbert
Mozart - Violinkonzert Nr. 5 A - Dur, KV 219
Yehudi Menuhin, Wiener Symphoniker, Herbert von Karajan, 1966
Mozart - Sinfonia Concertante Es - Dur, KV 364
David Oistrakh, Igor Oistrakh, Moscow Philharmonic Orchestra, Yehudi Menuhin, 1963
